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SolidWorks World 2010 Anaheim – Dienstag 2.Februar 2010

Etwas verspätet (wegen zu vieler technischer Workshops) die weiteren Berichte zur SOLIDWORKS World. Dienstag war der Tag, an dem in der General Session etwas abschweifte, und Themen behandelte, die zur Anregung für die SOLIDWORKS Community dienen konnten.

Als erstes waren die außergewöhnlichen Anwendungen von cummfy banana zu sehen, eventuell ist da auch was für Sie dabei (bereits ab 1.500 brit. Pfunden ist da was zu haben) sowie auch von SkyVenture, falls Sie mal Sky-dive-n wollen, ohne aus dem Flugzeug zu springen.

Unter dem Titel „Mixed Reality“ wurden danach SOLIDWORKS Partnerprodukte von Infinite-Z und Canon präsentiert, die es erlauben, Konstruktionsdaten in 3D zu visualisieren und mit anderen Inhalten, z.B. dem Livebild der Videokamera zu kombinieren.

Dies leitete auch schon über zu einem besonderen Gast, der nur auf den ersten Blick nicht so ganz in das Programm der Konferenz der SOLIDWORKS Community zu passen schien: James Cameron

James CameronJames Cameron



Der Hollywood Regisseur von Filmen wie Terminator , True Lies, oder The Abyss, der für Avatar neunfach Oscar nominiert und für Titanic bereits ausgezeichnet wurde, ist eine wirklich außergewöhnliche Persönlichkeit und das Gespräch, das er mit SOLIDWORKS-Gründer Jon Hirschtick führte, war sehr anregend. Als Link zum Thema „Mixed Reality“ gab es das „Avatar – Making of“ zu sehen. Für Brancheninsider ist aber auch bereits bekannt, dass James Cameron immer schon die Grenzen von dem, was in der Filmindustrie möglich ist, neu definiert hat (der Autor dieser Zeilen ist von einer Ifabo traumatisiert, wo am Stand vis-a-vis die Renderfarmen  von Titanic präsentiert wurden, im 15 Minuten Rhythmus).  Dies bedeutet auch eine Pionierrolle bei der Entwicklung von neuen Technologien, für Avatar entwickelte er etwa ein neuartiges stereoskopisches 3D-Filmsystem, darum ist er auch in einem Gremium der Nasa, die solche Technologien für eine Marsmission nutzen will. Für Berechnungen von Windeffekten verwendet er Strömungsanalyse, für Dokumentarfilme, die er auch machte benötigt er gleichfalls Berechnungen, hängt u.a. doch sein Leben davon ab. So will er etwa demnächst 11.000m tief in den Marianengraben abtauchen, mit einem U-Boot, das statt 110 Tonnen nur noch neun wiegen wird.

Dazu James Cameron als Projektmanager:

Hope is not a strategy
Luck is not a factor
Fear is not an option.




Willkommen in 3D (bald kann das auch Ihr Fernseher)!